• Bad Freienwalde & Umgebung

Bad Freienwalde

Bad Freienwalde ist die älteste Kurstadt Brandenburgs und ist nicht nur als Moorheilbad anerkannt, sondern wartet zudem mit seinen zahlreichen Villen, prachtvollen Gebäuden aus dem Barock, dem Klassizismus und der Gründerzeit sowie über den 100 Denkmälern in der Altstadt auf.

Die bewaldeteten Hänge des Oberbarnims und das weite Oderbruch treffen in Bad Freienwalde aufeinander. Damit lässt sich auch der für Brandenburg untypische Höhenunterschied von 160 m innerhalb des Stadtgebietes erklären. Dies macht die Stadt zu einem Ort mit vielen Facetten. Der Dichter Theodor Fontane fand damals die schwärmenden und auch heute noch passenden Worte: „Freienwalde – hübsches Wort für hübschen Ort“.

Weitere Informationen:

Bad Freienwalde Tourismus GmbH

Seenland Oder-Spree

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Das Schloss

Das frühklassizistische Schloss Freienwalde ist als der erste preußische Villenbau bekannt und wurde auf Initiative der preußischen Königin Friederike Luise im Auftrag Friedrich Wilhelms III. geplant. Der Geheime Oberbaurat David Gilly stellte das Schloss 1799 fertig.

Das Gründstück wird maßgeblich durch das Gebäudeensemble aus Schloss, Teepavillion und Gärtnerhaus geprägt. Zudem übt der Schlosspark, der von Lenné im englischen Stil gestaltet wurde, seine Faszination aus und lädt zum Spazieren und Verweilen ein.

Das königliche Schloss ist eng mit dem preußischen Politiker Walther Rathenau verknüpft, der das Schloss 1909 aus dem preußischen Staatsbesitz erwarb und es mit umfangreichen Renovierungsarbeiten aus dem Dornröschenschlaf riss, in welches es nach dem Tod der Königin 1805 gefallen war. Rathenau verbrachte viele Sommer in Bad Freienwalde und empfing Freunde und Mitarbeiter mit denen er regen Austausch über Politik, Wirtschaft und Kunst pflegte.

Im Obergeschoss des Schlosses befindet sich die Walther Rathenau-Ausstellung, die donnerstags bis montags geöffnet ist.

Das Oderbruch

Das Oderbruch ist eine sehr prägnante Landschaft im Osten Brandenburgs, welche sich entlang der Oder an der Grenze zu Polen erstreckt und eine Länge von ca. 60 km aufweist.

Vor der Trockenlegung (1747 – 1753) durch den Alten Fritz wurde das Gebiet regelmäßig von Überflutungen heimgesucht und erhielt dadurch seinen Namen: Der Begriff „Bruch“ kommt vom mittelhochdeutschen bruoch und bedeutet ‚Sumpf‘, ‚Moor‘.

Durch die Trockenlegung wurde aus dem Sumpfgebiet ertragreiches Ackerland. Zahlreiche Kolonisten, aus unterschiedlichen Ländern und Regionen, siedelten sich unter Zusicherung von Religionsfreiheit und Freiheit von Leibeigenschaft an. Diese Herkunftsvielfalt durch die Einwanderung ist wohl ein Grund für die Offenheit und Freundlichkeit der Menschen.

Das Oderbruch hat durch seine landschaftliche Eigenart seinen besonderen Reiz. Die überwiegend landwirtschaftlich genutzte flache Landschaft, bietet einen weiten unverbauten Blick und lässt Raum für kreative Gedanken weit ab der engen urbanen Räume.

Sehenswertes

Bad Freienwalde überzeugt mit einer wunderschönen Altstadt und ist umgeben von Wald und Wasser.

Ob nun die „Gipfelstürmer“-Route erkunden, die als einer der schönsten Wanderrouten Deutschlands nominiert ist oder mit dem Kanu die Alte Oder entlang paddeln. Langweilig wird es hier nicht!

Die Umgebung hat ebenfalls viel zu bieten und fasziniert immer wieder auf Neue!